24.02.24 Die treibende Kraft 20:00 Bozen (I)
27.02.24 Die treibende Kraft 10:00 Bozen (I)
28.02.24 Die treibende Kraft 10:00 Bozen (I)
29.02.24 Die treibende Kraft 20:00 Bozen (I)
01.03.24 Die treibende Kraft 20:00 Bozen (I)
02.03.24 Die treibende Kraft 20:00 Bozen (I)
03.03.24 Die treibende Kraft 18:00 Bozen (I)
05.03.24 Die treibende Kraft 10:00 Bozen (I)
06.03.24 Die treibende Kraft 10:00 Bozen (I)
07.03.24 Die treibende Kraft 20:00 Bozen (I)
08.03.24 Die treibende Kraft 20:00 Bozen (I)
09.03.24 Die treibende Kraft 20:00 Bozen (I)
       
25.05.24 Underground Birds 20:00 Berlin
       



Corinne Amrand - Auf Sicht
Musikvideo von Eva Kuen & Peter Schorn


Ein Blick in die Zukunft?
Vier Szenarien für 2030+
Konzept, Buch & Regie: Peter Schorn
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Die treibende Kraft
von Thomas Arzt (Uraufführung)

Eine Produktion der Vereinigten Bühnen Bozen
Regie Rudolf Frey
mit Elke Hartmann, Karin Verdorfer, Peter Schorn, Patrizia Pfeifer, Fabian Mair Mitterer, Stefan Wunder, Daniel Wagner, Hanenn Huber und Roman Blumenschein
Bühne Vincent Mesnaritsch • Kostüme Elke Gattinger • Licht Micha Beyermann
Dramaturgie Elisabeth Thaler • Regieassistenz Emma Mulser

Ein Ingenieur blickt auf eine weite Fläche an der Etsch und hat eine Vision: einen modernen Staudamm, Millionen von Kubikmeter an Wasser, Energie für Italien. Der junge Assistent sieht ein Dorf, die Felder dort unten im Tal. All dies muss abgerissen, gesprengt werden. Opfer sind in Kauf zu nehmen. Martha, eine junge Wirtin, sitzt auf einer Bank, schaut übers Tal und glaubt nicht, dass hier mal das Wasser kommen wird. Eine Fotografin hält Risse fest, Risse in der Welt und in den Menschen. 70 Jahre später begegnet eine Forscherin einer Nachfahrin. Sie hat Fotos im Gepäck, macht sich auf Spurensuche und möchte mit einem Mann sprechen, der alles miterlebt hat und noch heute auf den Turm starrt, auf den Turm mitten im See.

Der österreichische Autor Thomas Arzt, der bereits mehrfach erfolgreich historische Ereignisse in hochaktuelle, sprachlich einzigartige Theatertexte verwandelt hat, blickt in „Die treibende Kraft“ vor dem Hintergrund der Seestauung am Reschen auf die kleinen und großen Schicksale der Menschen und die Macht des Kapitals, das das Geniehafte mit dem Wahn verbindet. Dabei steht nicht die Historie im Vordergrund, sondern die Frage, wie weit der Fortschrittsglaube den Menschen treibt, damals wie heute. Regisseur Rudolf Frey macht sich gemeinsam mit einem 9-köpfigen Ensemble auf die Suche, was uns das Staudammprojekt am Reschensee über die Grenzen Südtirols hinaus heute noch zu sagen hat.

Zu sehen von 24. Februar bis 9. März im Stadttheater Bozen.



Ich, Akira
Komischer Theatermonolog für einen Hund mit einer Frage


Eine Produktion der Dekadenz Brixen
Regie Michaela Senn
mit Peter Schorn
Ausstattung Ursula Tavella

Der Hund – des Menschen bester Freund. Devot. Treu ergeben. Sklavisch untertan. Der Mensch liebt seinen Hund. Und der Hund liebt bedingungslos zurück. Im ganz konkreten Fall dieses Stücks heißt der Mensch Attila Hildmann, war Kochbuchautor und ist mittlerweile realitätsverlustiger Verschwörungsideologe an der Spitze einer rechtsextremen Bewegung von Reichsbürgern und Corona-Leugnern. Darüber hinaus ist Hildmann Papa. Papa von Akira. Einem Husky. Einem Hund, der sich in einer Zwickmühle befindet: Verdient wirklich jeder die Liebe eines Hundes? Die Inszenierung von Michaela Senn verhandelt eine wichtige Frage unserer Gegenwart: „Was passiert, wenn sich unsere Liebsten radikalisieren?“

"Politisches Theater vom Feinsten im Brixner Anreiterkeller [...]
Schorn schafft in den 90 Minuten eine unglaublich facettenreiche Performance mit überzeugender Körpersprache und wenigen aber wirkungsvollen Requisiten. [...] Genau so muss politisches Theater sein!"
Barbara Fuchs, Tageszeitung Dolomiten

"Schorn stemmt den knapp eineinhalb Stunden währenden Monolog souverän auf die Bühne, [...] spielt den Hund ohne groß auf Hund zu machen, ohne das Hündische klamottig zu überzeichnen. [...] Ein mit allen moralphilosophischen Wassern gewaschener Monolog."
Heinrich Schwazer, Neue Südtiroler Tageszeitung

"Feines, politisches Theater, das an einen wunden Punkt rührt."
Alexander van Gerven, Wochenmagazin ff

„Humorig-kurzweiliger Monolog mit ernsten Themen [...]
Im sehr frischen Stück von Leonhard Meier und Noëlle Haeseling findet sich ein einzigartiger Zugang zu den Themen Radikalisierung, aufgezogen am ungewohnten Fallbeispiel konzentriert sich Regisseurin Michaela Senn auf einige zentrale Momente, für den Hass Hildmanns reicht ihr ein konkretes Beispiel und weitere paraphrasierte aus dem Mund (Maul) Akiras. Gehen wir nach der Zeit, die sich das Stück nimmt, so hat der Humor wohl die größere Gewichtung im Stück erhalten, als die ernsten Themen, was aber nicht bedeutet, dass diese untergehen. Im Gegenteil, wenn durch all die Absurdität der Bühnensituation die Realität hereinbricht und ein Hund über Anstiftung zum Hassverbrechen spricht, dann reicht ein Tweet um das Fass übergehen zu lassen und die Stimmung zu kippen."
Michael Denzer, Salto.bz

"Obwohl ICH, AKIRA wirklich hilarious beginnt und eine Bandbreite an Gefühlen – von Lachkrampf bis tiefer Bestürztheit – im Repertoire hat, ist das Feeling, das man nach dem Abend mit nach Hause nimmt, alles andere als lustig. Es macht halt auch absolut nicht Spaß und es ist anstrengend: den komischen Onkel immer wieder zurechtzuweisen, rassistischen Personen in den Öffis einen Strich durch die Rechnung zu machen, bei Familie und Bekannten, die zu viel Zeit in irgendwelchen Telegram-Chats verbringen, immer wieder nachzuhaken, nachzufragen, zu informieren, zu diskutieren. [...] Wir möchten doch auch alle bloß in Zeiten leben, auf die wir stolz sein können, und bloß von Leuten erzählen, die unser Leben bereichert haben. Das wurde aber noch nie durch Kopf-in-den-Sand-Stecken erreicht. Und Demokratie ist auch keine Selbstverständlichkeit, also benutzt, verdammt nochmal, eure (hoffnungsvolle) Sprache und gebt nicht auf."
Elisa Barison, franzmagazine

Neue Termine im Herbst 2024 in Innsbruck!



Underground Birds
A theatre journey through space and time

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Koproduktion der KULA Compagnie, der Vereinigten Bühnen Bozen, des Hålogaland Teater Tromsø und dem Simorgh Theater Herat (Afghanistan)

Regie
Robert Schuster
mit
Azar, Mahuba Barat, Zahra Barat, Fariba Baqueri, Tahera Rezaie, Sindre Arder Skildheim, Hadar Dimand, Pasquale di Filippo, Sarah Merler, Ingrid Mikalsen Deinboll, Alexandre Ruby, Jonas Schlagowsky, Peter Schorn und Céline Martin-Sisteron (*aus Sicherheitsgründen mussten einige der Namen der mitwirkenden Schauspieler:innen geändert werden)
Bühne und Kostüme
Sascha Gross • Musik Max Bauer • Bewegung Slava KushkovLicht Micha Beyermann

"Gemeinschaftlich gelingt eine Reflexion über Grenzen - in der Welt, den Köpfen und im Theater. Es lohnt sich!"
salto.bz

"Fremdheit und Flucht als zeitlose Themen, aktueller denn je."
ZETT am Sonntag

"Visuell und akustisch überbordernd..."
Tageszeitung Dolomiten

"Begeisterter Applaus!"
ff Wochenmagazin

"Über 20 Künstler*innen aus Afghanistan, Israel, Deutschland, Norwegen, Frankreich und Italien begeben sich [...] auf eine kollektive, gefährliche, künstlerische Reise und entwickeln gemeinsam ein Stück, das eine Geschichte von Liebe, Wahrheit, Krieg und Rettung erzählt."
franzmagazine.com


„Underground Birds“ ist eine länder- und kulturübergreifende Stückentwicklung. Über zwanzig Künstler:innen aus Norwegen, Frankreich, Israel, Italien, Südtirol und Afghanistan treten eine gemeinsame künstlerische Reise an, sie verhelfen in Zeiten des Krieges in einem kollektiven Schaffensprozess einer großen Liebesgeschichte zum Durchbruch. Das Projekt setzt dem sogenannten ‚Zeitalter der Risiken‘ das Spiel auf der Bühne entgegen. Das Spiel mit fremden Geschichten und Mythen. Wo verstecken sich unsere Ängste? Wie und warum entstehen Gräben in unserer Gesellschaft? Was lässt uns hoffend in die Zukunft blicken?

Zu sehen im Frühjahr 2023 in München (D) und im Hålogaland Teater in Tromsø (N) sowie im Frühjahr 2024 in Berlin (D)