Ich, Akira
Komischer Theatermonolog für einen Hund mit einer Frage
von Noëlle Haeseling und Leo Maier
Der Hund – des Menschen bester Freund. Devot. Treu ergeben. Sklavisch untertan. Der Mensch liebt seinen Hund. Und der Hund liebt bedingungslos zurück. Im ganz konkreten Fall dieses Stücks heißt der Mensch Attila Hildmann, war Kochbuchautor und ist mittlerweile realitätsverlustiger Verschwörungsideologe an der Spitze einer rechtsextremen Bewegung von Reichsbürgern und Corona-Leugnern. Darüber hinaus ist Hildmann Papa. Papa von Akira. Einem Husky. Einem Hund, der sich in einer Zwickmühle befindet: Verdient wirklich jeder die Liebe eines Hundes? Die Inszenierung von Michaela Senn verhandelt eine wichtige Frage unserer Gegenwart: „Was passiert, wenn sich unsere Liebsten radikalisieren?“
"Kurzweiliger, oft brüllend komischer Theaterabend. [...] Nicht nur der Protagonist ist bezaubernd. Michaela Senns Inszenierung ist es auch: Klar in der Haltung und im besten wie im übertragenen Sinn unheimlich verspielt. Sehenswert!"
Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung
"Feines, politisches Theater, das an einen wunden Punkt rührt."
Alexander van Gerven, Wochenmagazin ff
"Schorn [...] spielt den Hund ohne groß auf Hund zu machen, ohne das Hündische klamottig zu überzeichnen. [...] Ein mit allen moralphilosophischen Wassern gewaschener Monolog. [...] Zum Glück gibt es das Theater."
Heinrich Schwazer, Neue Südtiroler Tageszeitung
"Politisches Theater vom Feinsten [...] Schorn schafft in den 90 Minuten eine unglaublich facettenreiche Performance mit überzeugender Körpersprache und wenigen aber wirkungsvollen Requisiten. [...] Genau so muss politisches Theater sein!"
Barbara Fuchs, Tageszeitung Dolomiten
"Peter Schorn steht als Akira auf der Bühne. Die Rolle scheint ihm auf den Leib geschrieben."
Tagesschau
„Humorig-kurzweiliger Monolog mit ernsten Themen [...] Im sehr frischen Stück von Leonhard Meier und Noëlle Haeseling findet sich ein einzigartiger Zugang zu den Themen Radikalisierung. [...] Zugegeben, Peter Schorn macht sich als Husky fast schon zu gut."
Michael Denzer, Salto.bz
"Peter Schorn spielt das Hundewesen mit Einfühlungs- und Beobachtungsgabe, mit viel lieb-verwirrter Attitüde."
Christine Helfer, Forum Theater"Es bewegt, weil die Geschichte nicht erfunden ist, der Hund so sprachlos sein muss, einfach nur bellen kann. Weil sich nicht nur eine, weil sich viele Fragen stellen, auch jene nach einer gemeinsamen, verbindenden und verbindlichen Wahrheit."
Astrid Kofler, Kompass: Szenen der Kultur"Die neue Eigenproduktion der Dekadenz [...] überzeugt auf ganzer Linie."
Jorin Massimo Flick, Der Brixner
"Obwohl ICH, AKIRA wirklich hilarious beginnt und eine Bandbreite an Gefühlen – von Lachkrampf bis tiefer Bestürztheit – im Repertoire hat, ist das Feeling, das man nach dem Abend mit nach Hause nimmt, alles andere als lustig. Es macht halt auch absolut nicht Spaß und es ist anstrengend: den komischen Onkel immer wieder zurechtzuweisen, rassistischen Personen in den Öffis einen Strich durch die Rechnung zu machen, bei Familie und Bekannten, die zu viel Zeit in irgendwelchen Telegram-Chats verbringen, immer wieder nachzuhaken, nachzufragen, zu informieren, zu diskutieren. [...] Wir möchten doch auch alle bloß in Zeiten leben, auf die wir stolz sein können, und bloß von Leuten erzählen, die unser Leben bereichert haben. Das wurde aber noch nie durch Kopf-in-den-Sand-Stecken erreicht. Und Demokratie ist auch keine Selbstverständlichkeit, also benutzt, verdammt nochmal, eure (hoffnungsvolle) Sprache und gebt nicht auf."
Elisa Barison, franzmagazine
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